Wünschendorf/Elster

  • Die überdachte Holzbrücke
  • Die Holzbrücke hält immer noch tapfer dem modernen Verkehr stand
  • Das Elstertal bei Wünschendorf
  • Wasserspiele im Märchenwald
  • Alte Gewerke als Vorbild für die Modelle im Märchenwald
  • Kloster Mildenfurth
  • Kloster Mildenfurth ganz in Weiß
  • Kirche St. Veit
  • Kirche St. Veit im Winter

Wünschendorf wird auch "Pforte zum Elstertal" genannt, da der Ort am Eingang zum Mittleren Elstertal und im Mündungsgebiet der Flüsse Weida und Weiße Elster liegt. Eine reizvolle Landschaft und historische Sehenswürdigkeiten treffen hier zusammen.

Natur

  • Das Elstertal zwischen Wünschendorf und Greiz ist dank seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt als Flora-Fauna-Habitat ausgewiesen.
  • In den Flussauen der Weida lebt der sehr seltene Schwarzstorch. Seit 2005 arbeiten die "TierPaten" an dem Naturschutzprojekt "Flussaue Weida" im Ortsteil Veitsberg/Mildenfurth, um nicht nur dem Schwarzstorch einen neuen Lebensraum zu schaffen bzw. zu erhalten, sondern auch vielen anderen Lebewesen und Pflanzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gemeinde unter "Naturschutz" oder hier.
  • Im Ortsteil Untitz beherbergt seit 2007 ein Artenschutzturm viele bedrohte Tierarten. Eine alte Trafostation nebst Obstbaumgrundstück wurde von den "TierPaten" umgebaut und beherbergt heute mehr als 50 Bruthöhlen und -nischen, Nisthöhlen und -kästen. Fledermäuse finden hier Tagesverstecke, ein Sommerquartier im neuen Dachstuhl sowie ein Winterquartier im Gebäude-Inneren. Außerdem wurden ein Wildbienenhotel für Solitärbienen und eine Trockenmauer als Lebensraum für die dort noch vorkommenden Berg- und Zauneidechsen angelegt.

Wanderungen

  • Nur eine kurze Strecke die Weiße Elster aufwärts z.B. erreicht man von Wünschendorf zu Fuß, oder von der Gondelstation im Ortsteil Cronschwitz aus per Boot, vorbei an 50 Millionen Jahren alten geologischen Aufschlüssen, den Märchenwald im Grund des Kamnitzbaches. Der Kamnitzgrund ist ein romantisches Tal zwischen Hüttchenberg und Geyerstein und schon seit vielen Jahren ein beliebtes Wanderziel.
  • Vom Märchenwald aus führen verträumte Wanderwege zum unweit gelegenen Geyerstein, dem Hirschsprung oder dem kleinen Stausee in Albersdorf.
  • In der Nähe Großdraxdorfs liegen die Teufelskanzel – eine Schieferklippe – und der sagenumwobene Weiberstein.

Ausflugsziele & Sehenswürdigkeiten

  • Holzbrücke: Eine wahre Seltenheit in Thüringen ist die überdachte Holzbrücke unterhalb des Veitsberges. Eine erste Brücke gab es bereits Mitte des 13. Jahrhunderts. Mehrmals durch Eisgang der Elster zerstört, entstand 1786 die bis heute fast im Originalzustand erhalten gebliebene Holzkonstruktion. Die Brücke ist 71 m lang und 4,30 m breit.
  • Märchenwald: Schon seit 1927 begeistern die Wasserspiele im Kamnitzgrund große und kleine Besucher. Mehr Infos gibt es hier.
  • Kloster Mildenfurth: 1193 durch den Vogt von Weida Heinrich II., genannt der Reiche, als Prämonstratenserkloster gegründet. Der 1992 gegründete Arbeitskreis "Kunst und Kultur Kloster Mildenfurth" nutzt diesen besonderen Ort für Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und Ausstellungen. Am Gründungstag des Klosters, am 8. September, wird alljährlich zum Ökumenischen Gottesdienst und zum Klostergartenfest eingeladen. Zum Tag des Offenen Denkmals (Anfang September) ist es frei zugänglich.
  • Kirche St. Veit: Die über 1.000-jährige Kirche ist die älteste im gesamten Vogtland. Sie ging aus einer Burgkapelle hervor, die der Überlieferung nach, im Jahre 974 entstand. Zur sehenswerten Innenausstattung gehören z.B. farbige Glasbilder aus dem frühen 13. Jahrhundert. Führungen sind möglich. Mehr Infos gibt es hier.
  • Kirche St. Nicolai in Wünschendorf-Mosen: Ende des 13. Jahrhunderts wurde durch die Rittergutsbesitzer Reinhold und Conrad von Mosen eine kleine, dem heiligen Nicolaus gewidmete Kapelle, erbaut. Nach 1970 war sie dem Verfall preisgegeben. Im Jahr 2000 machten sich der Gemeindekirchenrat und einige interessierte Bürger für den Erhalt der Kirche als Baudenkmal stark und die Kirche wurde restauriert. Seit 2004 wird sie wieder als Gotteshaus und Begegnungszentrum genutzt.
  • Klosterruine Cronschwitz: Das Dominikanerinnenkloster wurde 1238 von Gräfin Jutta gegründet. Als reines Adligenstift war das Kloster bis zur Reformation das reichste im Vogtland. Von den einstigen Klostergebäuden existieren heute nur noch Mauerreste, die jederzeit besichtigt werden können.
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Ansprechpartner

Gemeinde Wünschendorf
Poststr. 8
07570 Wünschendorf/Elster
Telefon: 036603-87073
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