Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)

  • Wiese mit Großem Wiesenknopf Foto: NABU J. Kipping

Der Große Wiesenknopf ist eine typische Art der wechselfeuchten Nass- und Moorwiesen. Pflanzensoziologisch wird er den Pfeifengraswiesen (Molinion) und den Sumpfdotterblumenwiesen (Calthion) zugeordnet.

Das Haupvorkommen des Großen Wiesenknopfes im Landkreis Greiz befindet sich im Greizer Park. Hier ist er als Bestandteil artenreicher Wiesen, die eine Fläche von mehreren Hektar einnehmen. Die Art gehört dort zu einer Pflanzengesellschaft, die kennzeichnend für die Mageren Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) ist, ein aufgrund seiner Gefährdung gemäß der EU FFH-Richtlinie unter besonderem Schutz stehender Wiesentyp.

Haben Sie´s gewusst?
An den Blüten des Großen Wiesenknopfes leben in manchen Vorkommen, wie z.B. im Greizer Park, die ersten Larvenstadien (Raupen) des recht unscheinbaren
Wiesenknopf-Ameisenbläulings (Maculinea nausithous) – ein europaweit streng geschützter Schmetterling. Die Raupen dieser hochspezialisierten Art lassen sich einfach herunterfallen und werden von Wiesenameisen in deren Erdnester geschleppt, wo sie nicht etwa als „fette Beute“ verspeist, sondern von Ammen gehegt und gepflegt werden, bis ihre Entwicklung zum Falter im Folgejahr vollendet ist.

 

 

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